FBC trifft auf Käfertal

Am kommenden Sonntag treffen die Offenburger Bundesliga Faustballer in der Sporthalle am Sägeteich ab 15 Uhr auf den aktuellen Tabellendritten TV Käfertal. Während es für den FBC in dieser Saison um nichts mehr geht, wollen die Mannheimer, die als Ausrichter bereits für die DM-Endrunde qualifiziert sind, sich im Endspurt der Saison in eine möglichst gute Ausgangslage erspielen. Das badische Derby verspricht normalerweise einen heißen Tanz.

 

Vergangenes Wochenende erwischten die Offenburger zwei hervorragende Tage. Mit zwei Siegen über den TV Vaihingen/Enz sowie den TV Unterhaugstett erarbeiteten sie sich ein so großes Polster zu den Abstiegsrängen, dass sie von den Verfolgern nicht mehr eingeholt werden können.

Nun geht es am Sonntag ab 15 Uhr in der Sporthalle am Sägeteich erneut gegen ein Topteam der Liga. Der TV Käfertal wird von Nationalspieler Nick Trinemeier im Angriff angeführt. Um ihn herum hat sich eine spielstarke und kompakt stehende Mannschaft entwickelt, die in dieser Spielzeit die Gegner reihenweise von ihrem Können überzeugt haben. Dazu zählen unter anderem auch die Offenburger, die das Hinspiel klar mit 2:5 verloren. Dabei zeigte der FBC eine ganz schwache Leistung und verlor den Anschluss an die Spitzengruppe der Liga. Für die Käfertäler steht ein entscheidendes Wochenende vor der Tür. Obwohl sie aufgrund der Ausrichterregelung der Deutschen Faustball Liga bereits für ihre Heim-DM qualifiziert sind, möchten sie sich durch zwei weitere Siege über die Offenburger und den direkten Konkurrenten TV Schweinfurt-Oberndorf in eine ideale Ausgangslage im Rennen um Platz 2 bringen. Dies ermöglichte unter anderem auch die Schützenhilfe der Offenburger, die letztes Wochenende den Tabellenzweiten TV Vaihingen/Enz mit 5:4 bezwingen konnten.

Der FBC ist hervorragend ins Jahr 2019 gestartet. Mit drei Siegen aus drei Spielen ist seine Weste derzeit noch weiß. Allerdings standen sie in den beiden Begegnungen gegen die Aufsteiger TV Waldrennach und TV Unterhaugstett auch gehörig unter Siegesdruck. Im Falle einer Niederlage wäre es mit dem Klassenerhalt nochmals eng geworden.

Bis auf Routinier Thomas Häusler, der aktuell mit Rückenproblemen zu kämpfen hat, werden am Sonntag voraussichtlich alle Spieler einsatzbereit sein.

„Wir möchten uns in diesem Topspiel erneut gut verkaufen und hoffen, dass wir die Schwächephasen, die wir in den letzten beiden Heimspielen hatten, deutlich minimieren können. Alle Entscheidungen sind aus unserer Sicht gefallen und wir können befreit und ohne Druck in das badische Derby gehen,“ äußerte sich Abwehrspieler Julius Zolg nach dem Abschlusstraining.

 

Spielbeginn ist am Sonntag um 15 Uhr in der Sporthalle am Sägeteich.

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