FBC mit erster Saisonniederlage!

FBC mit erster Saisonniederlage!

Am vergangenen Wochenende mussten die Offenburger ihre erste Saisonniederlage hinnehmen. In einem hochklassigen Spiel im Offenburger Männerbadstadion mussten sie sich im Spitzenspiel gegen den TV Vaihingen/Enz mit 1:5 (11:9, 5:11, 11:13, 8:11, 9:11, 9:11) geschlagen geben.

Gleich zu Beginn des Spiels mussten die Offenburger eine bittere Pille hinnehmen. FBC-Angreifer Stefan Konprecht konnte nicht spielen. Unter der Woche zog er sich beim Flutlichtcup in Waldrennach eine muskuläre Verletzung am Oberschenkel zu, die einen Einsatz unmöglich machte. So lastete die gesamte Verantwortung im Angriff auf Sven Muckle und auch die taktische Aufstellung des FBC war eine völlig neue: „Durch den Ausfall von Stefan wurde unsere Formation ordentlich durchgeschüttelt. So haben wir bis jetzt nie zusammengespielt. Da ging einiges an Zeit für die Eingewöhnung drauf“, analysierte Abwehrspieler Mark Borho einen Grund für die klare Niederlage.

Der Start des FBC hingegen gelang jedoch überraschend gut. Auf ungewohnten Positionen, Vini Tavares spielte auf der Vorne-Rechts-Position und Matthias Lilienthal rückte in die Mitte, wurden die platziert gespielten Bälle von TVV-Neuzugang Michael Krauß gut abwehrt. Sven Muckle traf die Lücken und hielt seine Mannschaft immer wieder in Führung. Beim Stande von 8:9 nahm der FBC eine taktische Auszeit, die sich am Ende rentieren sollte. Durch drei weitere Punkte drehten die Hausherren den Durchgang und gingen mit 1:0 in Führung.

Danach folgte ein schwacher Spielabschnitt der Gastgeber. Viele Eigenfehler sorgten für eine schnelle Vaihinger Führung, die sie sich auch nicht mehr nehmen ließen.

Nach dem erneuten Seitenwechsel sollte sich das Spiel aus Offenburger Sicht in einen unglücklichen Verlauf wandeln. Zunächst stabilisierten die Hausherren ihr Spiel und erarbeiten sich eine komfortable 7:3-Führung. Diesen Vier-Punkte-Vorsprung verteidigten sie erfolgreich und hatten beim 10:6 insgesamt vier Satzbälle. Allerdings wurde keiner genutzt. „Das war mit Sicherheit der große Knackpunkt des Spiels. Wenn man viermal die Chance hat, einen Satz für sich klar zu machen, dann muss man das gegen die Spitzenteams auch nutzen; ansonsten wird das knallhart bestraft,“ äußerte sich Sven Muckle selbstkritisch nach dem Spiel.

Danach blieb das Spiel auf einem hochklassigen Niveau. Allerdings sorgte dieser unnötige Satzverlust zu einem Knacks des Offenburger Selbstvertrauens. Immer wieder gelang es ihnen, sich bis zum Ende des jeweiligen Durchgangs in Schlagdistanz oder sogar in Führung in zu halten. Allerdings konnten die Vaihinger ihr Niveau durchgängig halten und meistens sogar in der Schlussphase sogar noch eine Schippe drauflegen.

„In Summe geht diese Niederlage in Ordnung. Wir waren heute nicht in der Lage, die Vaihinger so unter Druck zu setzen, dass wir etwas Zählbares hätten mitnehmen können. Die Höhe ist vielleicht aufgrund des engen und spannenden Spielverlaufs zu deutlich. Der ein oder andere Satzgewinn hätte uns unter Umständen für den weiteren Saisonverlauf vielleicht sehr gutgetan“, zeigte sich Abwehrspieler Oliver Späth geknickt nach der deutlichen Niederlage.

In zwei Wochen steht der nächste Spieltag auf dem Programm. Zu Hause empfangen sie am Samstag den TSV Pfungstadt. Einen Tag später geht die Reise zum TSV Calw.

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